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Kategorie: Wichtig zu wissen!

2011
21. Mär.

Photovoltaikanlagen

Gefahren und Risiken sowie Möglichkeiten zur Schadenverhütung

Welche Gefahren und Risiken sind vorhanden?

Das Hauptrisiko besteht darin, dass Photovoltaikanlagen bei Lichteinfall unter gefährlicher Spannung stehen. Selbst bei Dämmerung ist eine elektrische Gefährdung nicht auszuschließen. Bei zunehmendem Lichteinfall (zum Beispiel in den Morgenstunden) steigt die Spannung sprunghaft an. Je nach Größe der Anlage und Schaltung der Module kann die Spannung bis zu 1.000 Volt betragen. Nachdem es bislang keine gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Installation von Spannungsfreischaltern, Notausschaltern oder dergleichen gibt, muss davon ausgegangen werden, dass erst bei Dunkelheit eine elektrische Gefährdung nicht mehr besteht. Neben dem elektrischen Strom besteht darüber hinaus die Gefahr durch das Ausströmen toxischer Gase, welches durch die Verbrennung von in Photovoltaikmodulen eingesetzten Baustoffen (Glas, Silizium, Silikon, Kunststoffe, Kabelisolierungen etc.) freigesetzt wird. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Gefahr des Einsturzes und / oder des Herabfallens von Teilen durch Bersten und Splittern des Verbundglases.

Welche gesetzlichen Vorgaben sind wichtig?

Grundlage für die Installation und den Betrieb von Photovoltaikanlagen sind im Wesentlichen diverse VDE-Vorschriften sowie DIN-Normen. Der Deutsche Feuerwehrverband hat zudem in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Solarwirtschaft sowie dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft verschiedene Informationsschriften für Einsatzkräfte von Feuerwehren und technischen Hilfsdiensten veröffentlicht. Darüber hinaus wird aktuell seitens der VdS Schadenverhütung GmbH eine Richtlinie zur Schadenverhütung aufgelegt.

Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie weitere Details dazu interessieren.