Wichtig zu wissen!

Kategorie: Credit-Management

2017
02. Feb.

Liquiditätsreserven heben: Mietbürgschaft anstatt Barkaution

Wer in gewerblichen Räumlichkeiten zur Miete ist, kennt die Forderung seines Vermieters nach einer Mietkaution, üblicherweise in Höhe von 3 Monatsmieten. Traditionell bediente man sich hier in der Vergangenheit einer Bankbürgschaft oder man hinterlegte den Betrag auf einem abgetretenen Konto.

Beide Modelle haben den Nachteil, dass Liquidität für die gesamte Mietvertragslaufzeit gebunden ist, denn selbst die Bankbürgschaft erfordert oft eine Sicherheitsleistung des Mieters gegenüber seiner Bank oder bedingt zumindest eine Belastung der Kreditlinie des Mieters.

Volle Liquidität für Mieter – volle Sicherheit für Vermieter
Bei einer Mietbürgschaft wird dieser negative Effekt aufgehoben. Statt der vollen Mietkaution wird dem Mieter  lediglich eine Gebühr in Rechnung gestellt. Diese bemisst sich an der Bürgschaftssumme und an der Mietlaufzeit. Der Mieter muss für gewöhnlich weder Sicherheiten stellen, noch wird die Kreditlinie bei der Hausbank belastet.

Auch für den Vermieter gibt es Vorteile: Aufwendige, personalintensive und damit kostenintensive Vorgänge wie Kontoeröffnung und -führung, Zins und Steuerabrechnungen entfallen. Eine Mietbürgschaft ist nicht nur zum Mietbeginn interessant, sondern kann auch im Verlauf eines Mietverhältnisses Liquidität freisetzen, in dem bestehende Mietsicherheiten durch eine Bürgschaft ersetzt werden.

WinWin – Effekt
Die Mietbürgschaft ist zeitlich unbeschränkt gültig und erlischt erst, wenn der Vermieter das Original nach Ende des Mietvertrages wieder aushändigt. So bekommen beide Parteien, was sie wollen: Der Mieter schafft sich   
Liquiditätsfreiräume und der Vermieter hat maximale Sicherheit durch Auszahlung der Mietkaution im Falles eines Vertragsbruchs durch den Vermieter.

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Rudi Brunner
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